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IDO 2022 (Abschluss)

 
 
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IDO 2022 (Abschluss)
von Admin (教育部会) VDJapan - Donnerstag, 11. August 2022, 09:51
 
Pressemitteilung

München, den 5. August 2022

Internationale Deutscholympiade: Gold für Schülerinnen aus der Türkei, Armenien und Rumänien

Die Gewinnerinnen um den Titel der weltbesten Deutschlernenden 2022 stehen fest: Buse Başak Kesimoğlu aus der Türkei, Zaruhi Kutaisyan aus Armenien und Teodora Smîntancă-Strugariu aus Rumänien sind die jeweils Erstplatzierten in den drei Wettbewerbs-Sprachstufen (A2, B1 und B2) der Internationalen Deutscholympiade (IDO). 2. und 3. Platzierungen belegen Schüler*innen aus Irland, Ägypten, Tschechische Republik, Bosnien-Herzegowina, Indonesien und Georgien. Die Preisverleihung der vom Goethe-Institut gemeinsam mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband (IDV) veranstalteten IDO fand in Hamburg in Anwesenheit von Vertreter*innen aus Politik, Förderern, Sponsoren und Partnern statt.

Neben Rainer Pollack, Kaufmännischer Direktor des Goethe-Instituts, und Dr. Christoph Veldhues, Leiter der Abteilung Sprache des Goethe-Instituts, nahmen an der Preisverleihung Benjamin Hedžić (Präsident des IDV), Puneet Kaur (Generalsekretärin des IDV), Matthias Kiesler (Referatsleiter Förderung von Deutsch als Fremdsprache, Partnerschulinitiative PASCH im Auswärtigen Amt) sowie Prof. Manuel J. Hartung (Vorstandvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius) teil.

12 Tage lang wetteiferten über 100 Schüler*innen aus 56 Ländern um den Titel des weltbesten Deutschlernenden. Die Gewinner*innen der nationalen Vorrunden im Alter von 14 bis 17 Jahren reisten aus aller Welt zum Finale nach Deutschland und traten in verschiedenen Wettbewerbsdisziplinen an: Neben der Erstellung von einer Seite für das IDO Magazin als Einzelarbeit waren Präsentationen – klassisch, als Rap oder Theaterperformance – sowie eine Improvisation in internationalen 4er-Gruppen zu bewältigen. Neben den Sprachkenntnissen bewertete eine internationale Jury ebenso Teamgeist, die sozialen Kompetenzen, Kreativität und die jeweiligen Präsentationsfähigkeiten der Wettbewerbsteilnehmer*innen.

Zu den Highlights der diesjährigen IDO gehörten neben einer Hafenrundfahrt zum offiziellen Auftakt auch ein Länderabend „Das sind wir!“, ein Street-Festival mit den Gründer*innen und Mitgliedern des Vereins SalutDeluxe sowie ein Exklusivkonzert mit der Hamburger Band Tonbandgerät. Stadterkundungen (u.a. zur Elbphilharmonie und dem Miniatur Wunderland) sowie Besuche an Hamburger Universitäten und Unternehmen boten dem internationalen Nachwuchs Einblicke in den Bildungs-und Arbeitsstandort Deutschland. Viele von ihnen streben ein Studium in Deutschland an.

Begleitet wurden die Schüler*innen von Deutschlehrkräften ihrer Heimatländer, die parallel in Hamburg an einer Fortbildung zu pädagogischen Entwicklungen und modernen Methoden des „Deutsch als Fremdsprache“-Unterrichts teilnahmen.

Die Internationale Deutscholympiade hat die Ziele, den internationalen Nachwuchs zu fördern, junge Menschen im Ausland für die deutsche Sprache zu begeistern, die Verständigung untereinander zu fördern und den Zugang zur deutschen Kultur, Wirtschaft sowie Zivilgesellschaft zu ermöglichen.

Die IDO 2022 fand vom 25. Juli bis 5. August 2022 in Hamburg statt und stand unter der Schirmherrschaft von Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

Der weltweit größte Deutschwettbewerb wird alle zwei Jahre in Deutschland veranstaltet und hat in der Vergangenheit u.a. bereits in Dresden, Frankfurt am Main, Berlin und Freiburg stattgefunden. 2024 findet die Internationale Deutscholympiade wieder in Frankfurt am Main statt.

Pressefotos gibt es nach Veranstaltungsende ab ca. 15 Uhr hier:
www.goethe.de/bilderservice

Informationen zur IDO
www.goethe.de/ido2022

Informationen zu den Teilnehmenden der IDO 2022 www.goethe.de/ido2022/teilnehmende

Die Internationale Deutscholympiade wird vom Goethe-Institut gemeinsam mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet. Sie wird gefördert von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Sponsoren sind der Hueber Verlag, die Ernst Klett Sprachen GmbH und der Spotlight Verlag.